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...oder wie ich zum E-Bass kam...
Dieses Instrument faszinierte mich schon lange, bevor ich mit dessen Spiel begann. Durch Duobesetzungen mit Gesang oder Bläser war ich es bereits gewohnt, die Rolle des Bassisten am Klavier zu übernehmen. Und im Laufe der Zeit habe ich diese ein-
flußreiche Position zwischen Schlagzeug und Harmonieinstrument sehr zu schätzen gelernt.
Was lag also näher, als endlich das Intrument zu erlernen, mit dem man die wirklich tiefen Töne erzeugen kann? Diese Gelegenheit ergriff ich dann auch seinerzeit, als eine befreundete Schülerband Bassistenmangel hatte und ich diesen Platz ausfüllen durfte. Nach den ersten Gehversuchen auf einem 4-saitigen Billigbass merkte ich bald, das mir das Instrument gut lag und somit mußte ein qualitativ guter 5-Saiter her, den ich samt hervorragender Endstufe und Box einem Kollegen abkaufen durf-
te. Mittlerweile hatte ich die Schülerband hinter mir gelassen und war nach dem Ab-
schlusskonzert eines Workshops in die Latin-Band des Percussiondozenten berufen worden. Es folgte der Kauf eines 5-saitigen Fretlessbasses und diverser Lehrbücher und Videos, ergänzt durch vereinzelte Unterichtsstunden.
Die Belohnung für meinen Fleiß an diesem Instrument war dann mein Einsatz als Bassist im Trio von Meike Koester, in deren Quartett ich 2003 als Keyboarder an-
gefangen hatte. Und spätestens seit dieser 'Beförderung' ist aus dem musikalischen Hobby zu meiner Freude ein kleiner 'Nebenjob' geworden. |
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